Jan 172019
 
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer und die es noch werden wollen,
2019 entscheidet sich, ob  ein selbstverwaltetes soziokulturelles Zentrum im Schoeler-Schlösschen Realität wird und Wilmersdorf eine kulturell/kommunikative Mitte für alle erhält, die bisher über 3.500 Menschen wollen, oder ob Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz (SPD!) ihre Vorstellungen durchsetzt. Sie will eine Kultureinrichtung unter bezirklicher Leitung mit einem “kleinen gastronomischen Angebot. Es geht ihr darum, Bürger zur Kultur zu bringen, die sich vom Programm bestehender Einrichtungen nicht angesprochen fühlen.” Da dies bezirkliche Einrichtungen sind, soll sich jetzt das “kulturferne Bürgertum” von einer weiteren bezirklichen Einrichtung angesprochen fühlen!
Das versucht städtische Kulturpolitik seit 100 Jahren mit dem Erfolg, dass über 70% der Berliner*innen noch nie eine städtische Einrichtung besucht haben. Zur Legitimation ihrer Vorstellungen durch die Bürger*innen, sollen unter ihren Vorgaben bis Ende März Werkstadtgespräche stattfinden, wozu alle(?) Einwohner*innen von Char.-Wilm. eingeladen werden sollen. Welches Konzept letztlich umgesetzt wird, entscheiden allein die Politiker*innen des Kulturausschusses und der BVV,  die bisher nicht mit kulturpolitischen Vorstellungen aufgefallen sind, aber sich gegen Alternativen zu bezirklichen Einrichtungen aussprechen, somit auch gegen zeitgemäße kulturelle Vielfalt, wie Einwohner*innen sie erwarten können.

In Wahlprogrammen findet man Texte wie:”Engagierte Bürger*innen sind eine der wertvollsten Ressourcen die Berlin hat”.  Politik und Verwaltung ist es jedoch ziemlich egal, ob sich bisher über 3.500 Menschen (16% der Wählerstimmen!)  für die Zukunft ihres Bezirks engagieren und bei der Gestaltung ihres Lebensumfeldes mitreden wollen. Vielleicht müssen es 5.000 werden (23% der Wählerstimmen), bis auch der “Politischen Klasse” von Char.-Wilm. sich daran erinnert, wer sie gewählt hat und berücksichtigen muss, dass diese wertvollste Ressource sich seit über 3 Jahren ehrenamtlich einsetzt für ein Soziokulturelles Schoeler-Schlösschen in Bürgerhand mit unabhängiger Programmgestaltung und Leitung

Franziska Becker vor Schoeler-Schlösschen

 

Es gibt also viel zu tun, packen wir es an. Schon beim Initiativen-Treffen, Montag, 21.01.2019, 19 Uhr, wie immer in den Räumen des

Wahlkreisbüros von Franziska Becker (MdA SPD), Fechnerstr. 6A, 10717 Berlin. Dazu laden die Hausherrin Franziska Becker und ich alle Unterstützer*innen und die es noch werden wollen  herzlich ein.

Wir werden über den Stand des Einwohnerantrags reden, der Aktion 5.000, über den Kulturausschuss, über Schoeler-Schlösschen  in der Presse, und vieles mehr.

Mit nachbarschaftlichen Grüßen
Rainer Wittek
Sprecher der BI

 

 

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