Mai 012017
 

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer –  und die es noch werden wollen,

alle Bedenken, die wir mit der Entscheidung des Kulturausschusses hatten, sind in vollem Umfang eingetreten. Kurzfristig hatte Frau Dr. Pöthe-Elevi, (B90/Die Grünen), Gegnerin eines selbstverwalteten Soziokulturellen Zentrums, also auch unserer BI, die kulturpolitischen Sprecher*innen der in der BVV Char.-Wilm. vertretenen Parteien eingeladen. Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz (SPD) wurde erst gar nicht eingeladen, kam aber trotzdem. Man verweigerte uns der Sitzung beizuwohnen mit der Begründung, dass es ja kein Ausschuss sei, sondern eine Arbeitsgruppe und die sei nun mal nicht öffentlich. Eine für eine entwickelte Demokratie nicht akzeptierbares Verhalten, das auch mit dem Bezirksverwaltungsgesetz und der Geschäftsordnung der BVV nur schwer vereinbar ist. Dabei standen für eine BI so elementare Fragen auf der Tagesordnung, wie Ziele, Zusammensetzung und Öffentlichkeit.

Derzeit kann davon ausgegangen werden, dass CDU, B90/die Grünen und AfD sich einig sind ein selbstverwaltetes soziokulturelles Zentrum im Schoeler-Schlösschen zu verhindern. Es werden auch schon Mitbewerber ins Spiel gebracht, die sich bisher nicht für das Schoeler-Schlösschen engagierten und deren Konzepte den Wilmersdorfer Bürger*innen nicht bekannt sind.

12 Jahre konnte Politik und Verwaltung nichts mit dem Gebäude anfangen und lässt es bis heute leer stehen. Erst unsere BI hat das stadtentwicklungs-, kultur- und gesellschaftspolitische Potential des Schoeler-Schlösschens für Wilmersdorf erkannt und durch unsere Konzeption nachgewiesen. Wir Anwohner*innen sind überzeugt, dass ein selbstverwaltetes soziokulturelles Zentrum im öffentlichen Interesse liegt und eine Investition in die urbane Zukunft unseres Bezirks darstellt mit einem kommunikativ/kulturellen Mittelpunkt Schoeler-Schlösschen. Dem von der BI aufgezeigten Entwicklungspotential wird von den Parteienvertreter*innen bisher mit Ignoranz begegnet.

Wir wollen Verantwortung für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Lebens in unserem Bezirk übernehmen und werden nicht zulassen, dass die Forderungen von bisher über 1.600 Unterstützer*innen einfach übergangen werden, um einen parteinahen und/oder solventen Nutzer durchzusetzen.

Es ist zu befürchten, dass zum zweiten Mal am Souverän vorbei ein Konzept von diesen Parteien durchgesetzt werden soll. Das Verhalten der drei Parteien drückt auch die geringe Wertschätzung aus, die sie dem zivilgesellschaftlichen Engagement der Wilmersdorfer*innen entgegen bringen.

Das nächste Initiativentreffen findet am 16.05.2017, 19:00 Uhr, wie immer, in den Räumen des Wahlkreisbüros der SPD, Fechnerstr. 6a, statt. Bitte kommt zahlreich, um zu diskutieren, wie wir diese „Kulturpolitik“ verhindern können. Damit genügend  Stühle bereitstehen, bitten wir um  Anmeldung.

Mit nachbarschaftlichen Grüßen

Rainer Wittek

Sprecher der BI

 

  4 Antworten zu “CDU, B90/Die Grünen und AfD sind sich einig…….”

  1. Ich hätte ja gern die Petition unterstützt. Aber ich bin nicht sicher ob meine Stimme gezählt wurde. Der Zähler geht nicht weiter, meine Stimme wird nicht angezeigt – kurz: die UX des Formulars ist eine Katastrophe (aber das habt nicht ihr zu verantworten)

    • Lieber Zsolt Juhász,,
      herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Natürlich zählt Ihre Stimme. Dabei ist open Petition nur eine Möglichkeit. Sie können einen Flyer per Mail anfordern oder zu unserem Schaukasten vor dem Schoeler-Schlösschen gehen und einen Flyer aus einer Box entnehmen, oder besuchen unsere Homepage schoelerschloesschen.de und laden einen Flyer runter. Bisher haben wir Unterschriften von über 1.700 Unterstützer*innen. Unser Ziel ist, bis zur Bundestagswahl die Zahl auf über 3.000 zu erhöhen.

  2. Die Ignoranz der im Text genannten Parteien ist unerträglich. Leider hat die Online-Petition zu wenig Unterstützer.

    • Leider. Aber wir haben bis jetzt über 1.700 Unterstützer*innen, die täglich mehr werden. Jedoch scheint den drei Parteien das Engagement der Bürger*innen bis jetzt egal zu sein. Wir werden den öffentlichen Druck erhöhen müssen, indem wir mehr Flyer für Unterschriften verteilen. Unser Ziel ist bis zur Bundestagswahl 3.000 Unterstützter*innen zu zählen.

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