Nov 272015
 

Vor Kurzem erfuhren wir durch einen Kommentar auf unserer Webseite von einem Artikel in einem anderen Blog, der die Belange unserer Bürgerinitiative und das Schoeler-Schlösschen beinhaltet.

Von den Darstellungen und dem Tonfall des Schreibers MichaelR gegenüber Bürgern aus Politik und Verwaltung distanzieren wir uns nachdrücklich. Weiterlesen »

Nov 202015
 

Die Bürgerinitiative »Schoeler-Schlösschen« versandte heute folgende Pressemitteilung:

Pressemitteilung vom 20.11.2015Die Bürgerinitiative »Schoeler-Schlösschen« begrüßt den gestern gefassten Beschluss der 51. BVV Charlottenburg-Wilmersdorfs, der das Bezirksamt auffordert, „unter Einbeziehung der Anwohnerinnen und Anwohner ein tragfähiges Konzept [zur Sanierung und Nutzung – d.Red.] zu entwickeln, das mit der bisherigen Beschlusslage der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf konform ist“.

Mit diesem Beschluss wird auch die Bürgerinitiative in ihrem Ringen um eine Bürgerbeteiligung bei der weiteren Gestaltung der Geschicke des Schoeler-Schlösschens durch die BVV gegenüber dem Bezirksamt unterstützt.

Nun geht es darum, diese „Einbeziehung“ für beide Seiten konstruktiv und effektiv zu gestalten und umzusetzen. Dazu hat die Bürgerinitiative bereits am Montag die Bezirksstadträtin Dagmar König sowie alle interessierten BVV-Mitglieder und Bürger zu einem Gespräch in der 49. bis 51. Kalenderwoche eingeladen. Es wurde vorgeschlagen, sich über Fragen der angestrebten „Raumnutzung und der daraus resultierenden Raumplanung“ auszutauschen. Weiterlesen »

Nov 192015
 

Am 04. November 2015 kam der Ausschuß für Weiterbildung und Kultur der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf zu seiner 49. öffentlichen Tagung zusammen. In einem mit „Plan B für das Schoelerschlösschen“ betitelten Tagesordnungspunkt widmete er sich dem aktuellen Stand und der Zukunft des Schoeler-Schlösschens.

Beschluss des Kulturausschusses vom 04.11.2015Die anwesenden Mitglieder unserer Bürgerinitiative wurden von Stadträtin Dagmar König über Innenraumzustand und Baudetails informiert, die der Bürgerinitiative bisher nicht bekannt waren.

Die darauf folgenden Tage wurden intensiv genutzt, um auf der Basis des neuen Informationsstandes  zu dem bereits vorgetragenen Raumkonzept einen alternativen Vorentwurf zu erarbeiten.

Denn die Zeit drängt: Wenn die BVV heute erwartungsgemäß der Empfehlung des Beschlusses des Kulturausschusses (Ds.1291/4) folgt, muss das Bezirksamt bis zum 31.12.2015 der BVV über ihre Aktivitäten „unter Einbeziehung der Anwohnerinnen und Anwohner ein tragfähiges Konzept zu entwickeln…“ berichten.

Um das Bezirksamt bei dieser, nach dem Scheitern des „Plan A“ schwieriger gewordenen Aufgabe zu unterstützen, lädt die Bürgerinitiative »Schoeler-Schlösschen« zu einem Gespräch bereits in den nächsten Wochen ein. Weiterlesen »

Nov 172015
 

Beschluss des Kulturausschusses vom 04.11.2015Einen ersten Schwerpunkt unserer Mitgliederversammlung bildete die Reflexion über die am 04.11.2015 stattgefundene Kulturausschusssitzung, an der auch einige Mitglieder teilnahmen. Die Anwesenden Unterstützer werteten es als Erfolg der BI, dass sich der Kulturausschuss auf dieser Sitzung ausschließlich mit dem Schoeler-Schlösschen beschäftige. Auch der einstimmig gefasste Beschluss wurde als Chance gesehen unser Projekt umzusetzen

In dem Beschluss heißt es: „Das Bezirksamt wird aufgefordert, nach dem Scheitern des vorgelegten Konzeptes zur Sanierung und Nutzung des Schoeler-Schlösschens unter Einbeziehung der Anwohnerinnen und Anwohner ein tragfähiges Konzept zu entwickeln. Dieser Zusatz war in dem an den Kulturausschuss überwiesenen Ursprungstext nicht enthalten. Im vom Kulturausschuss einstimmig gefassten Beschluss mit dieser Ergänzung sah unsere Mitgliederversammlung ein deutliches Signal und die Forderung an das Bezirksamt, mehr Transparenz und zivilgesellschaftlicher Mitbestimmung zuzulassen.

Es wurden aber auch Zweifel geäußert, ob das Bezirksamt Voraussetzung schafft, die eine Mitgestaltung und Mitentscheidung der Bürger ermöglicht. Weiterlesen »

Nov 162015
 

Die letzten hundert Jahre: Nationalsozialismus und Nachkriegszeit

Die Zeit des Nationalsozialismus veränderte die Umgebung des Schoelerschlößchens weniger durch bauliche Maßnahmen (mit einer noch heute bestehenden Ausnahme und wenn man einmal von den erheblichen Kriegszerstörungen absieht) als vielmehr durch die Nutzung bestehender Gebäude. Letzteres trifft besonders auf den in Teil II erwähnten Viktoriagarten zu, der schon früh ein beliebter NS-Treffpunkt war: J. Goebbels läutete hier im November 1926 den Kampf um Berlin“ ein und schrieb in seinem gleichnamigen Buch (1934) über den Viktoriagarten, daß er „später oftmals noch Stätte unserer propagandistischen Triumphe werden sollte“ (S. 9).1

Erst einmal wurde 1929 wenigstens das Schoelerschlößchen als solches gerettet, indem es zusammen mit dem anschließenden kleinen Park vom Bezirk Wilmersdorf gekauft wurde. Den größeren Rest des ehemaligen Schoelerschen Grundstücks jedoch übernahm die Heimstätten-Siedlungsgesellschaft Berlin-Wilmersdorf und begann 1930 damit, nach den Entwürfen von Fritz Buck (1888-1971) das Grundstück mit 290 Kleinwohnungen (1½ bis 3 Zimmer) zu bebauen, womit der damaligen Wohnungsnot begegnet werden sollte. Die Wohnanlage Schoelerpark umrahmt – auf drei Seiten fünfgeschossig, beiderseits des Landhauses aus Rücksicht auf dessen Maße jedoch nur dreigeschossig – Schoelerschlößchen und Schoelerpark, wodurch der parkähnlicher Innenraum entsteht.

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Nov 102015
 

Bald ist es wieder soweit. Zeit für Märchen. Die kalte und dunkle Jahreszeit hat schon begonnen. Und das meine ich jetzt nicht nur meteorologisch oder kalendarisch, sondern auch politisch.

Zeit für Märchen. Die bringen Wärme – zwar nicht ins Haus, aber oft in die Herzen. Warum? Weil sie immer gut ausgehen, weil das Gute über das Böse siegt und weil sie die Phantasie anregen.

Stadträtin Dagmar König„Es war einmal eine schwarze Königin, die hatte ein Schoeler-Schlösschen. Das kostet viel Geld, aber die Schatztruhen waren leer. Da gab es Bauern und Mägde aus dem schönen Wilmers-Dorf, die wollten ihr Schloss behalten und zu einem neuen Zentrum machen. Sie wollten es be-nutzen. Sie wollten dabei auch ihre Königin, die Hausherrin, unterstützen, ein Nutzungskonzept zu erarbeiten, das Schloss zu eröffnen und damit auch ihr Scherflein für den Erhalt und Betrieb der Immobilie beitragen. Aber das will die Königin nicht. Sie umgibt sich mit grünen Ranken, die wohl bald auch das hübsche Schloss in einen wohl hundertjährigen Schlaf versinken lassen werden.“
Zwölf Jahre davon sind schon um…

Soweit der Anfang des Märchens. Aber wie wohl jedes Märchen, will auch dieses uns etwas sagen. Weiterlesen »

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