Sep 142015
 

Die Tage im selbstverwalteten Soziokulturellen Zentrum Schoeler-Schlösschen sind natürlich noch eine fiktive Geschichte. Selbst die Aussagen der mit Klarnamen genannten Personen wurden ihnen in den Mund gelegt. Sie haben es so nicht gesagt, aber sie hätten es so sagen können.

Trotzdem sind die beschriebenen 14 Tage realistische Erzählungen der Tagesabläufe, wie sie in weit über 500 selbstverwalteten Soziokulturellen Zentren täglich so oder so ähnlich vorkommen. Die Darstellungen der Organisations- und Personalstruktur entspricht den tatsächlichen Strukturen vieler selbstverwalteter Zentren.

So oder so ähnlich werden die Tage im selbstverwalteten Soziokulturellen Zentrum Schoeler-Schlösschen ablaufen, wenn es mit Unterstützung der Bürger und der Politik von der Bürgerinitiative Schoeler-Schlösschen realisiert worden ist.

Durch den erweiterten Kulturbegriff der Soziokultur haben sich basisdemokratische Mitsprache- und Entscheidensstrukturen herausgebildet, die die paritätische Besetzung von Frauen und Männern eines Teams voraussetzen. Weiterlesen »

Sep 132015
 

Wieder ein sonniger und warmer Sommermorgen. Bevor das Schoesch-Team den verdienten Urlaub antritt, zeigt es, was es alles drauf hat. Brunch drinnen und draußen, mit einem reichhaltigen Buffet und verschiedenen Kaffee-, Tee- und Saftsorten und selbstgebackenem Brot. Und dann das Gemüse und die Früchte aus Florentines Garten: Gemüsesuppen, Tarts, Brotaufstriche, Gemüse gedünstet und gebraten, Salate, alles verfeinert mit Zutaten aus Flos Kräutergarten. Und dann die syrischen Vorspeisen und süßen Nachspeisen von Ismael.

Der Brunch wird in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Griechischen Literatursalon veranstaltet. Dafür hat Flo neben griechischen Joghurtspeisen, noch ein schmackhaftes Moussaka gebacken. Da haben viele zugegriffen und nicht gemerkt, dass es natürlich vegetarisch war!

Für 7 € wurden mit dem Brunch griechische Musik auf traditionellen Instrumenten dargeboten und Lesungen, die einige Diskussionen nach sich zogen. Als die letzten Gäste um 15:00 Uhr gingen, war das Buffet bis auf wenige Reste, die den Gästen im „Doggybag“ mitgegeben wurden, restlos abgegrast.

Amnestie International stellt sich vor – für alle Interessierten – einfach vorbeischauen. EG-Studio. Beginn 17:00 Uhr, Eintritt frei Weiterlesen »

Sep 122015
 

Was tun gegen rassistische Parolen? Argumentationstraining gegen Rechts. Die Fortsetzung der offenen Diskussionsreihe zu aktuellen politischen Themen. OG-Studio, Beginn 15:00h, Eintritt frei

Herzlich Willkommencic! Wenn ihr kommt, ist Eure Musik schon da! Traditionelle und moderne Musik vom Balkan, nicht nur für Menschen mit Migrationsvorder- und -hintergrund. DG-Saal, Beginn 17:00h, Eintritt 7 €, Eintritt frei für Asylbewerber und Flüchtlinge.

Durst und Heimweh. Lakonisch-witzige Geschichten über das Hier und Jetzt von Frank Goosen. EG-Studio, Beginn 19:00h, Eintritt 14 €

Unsterbliche Klassiker. Jan Plewka singt Simon & Garfunkel. Wer die Platte „Sounds of Silence“, natürlich auf Vinyl, mitbringt, kommt umsonst rein. DG-Saal, Beginn 21:00h, Eintritt 20 €

Mit dieser Programmplanung wollte Lena nochmals verdeutlichen, was denn Soziokultur mit „Vielfalt aus Prinzip“ meint. Weiterlesen »

Sep 112015
 

Heute war das Faitrade-Frühstück wieder gut besucht. Der Kaffee mit dem schokoladigen Geschmack von der besonderen Röstung der Costa-Rica-Bohne hatte es den Gästen wohl besonders angetan.

Die offene Schreibwerkstatt für Jugendliche von 14 bis 21 Jahren, mittlerweile eine stabile Gruppe von 14 Mädchen und Jungen, fand wieder im großen OG-Gruppenraum statt. Beginn 15:00h, Eintritt frei

Wilmersdorf druckfrisch. Buchläden stellen sich und ihre Bücher vor. Mit Verlagsvorstellungen, Autorenlesungen und einer Verlosung aktueller Bücher und Büchertausch – in allen Räumen von 15:00h bis 19:00h. Eintritt 5 € Weiterlesen »

Sep 102015
 

Am Dienstag (8. September) fand das dritte Treffen der BI Schoeler-Schlösschen statt.

In der Hauptsache ging es um die ausführliche Vorstellung eines ersten Vorentwurfs des Raum- und Nutzungskonzepts für das Schoeler-Schlösschen als ein selbstverwaltetes Soziokulturelles Zentrum. Es gab einen lebhaften und konstruktiven Dialog unter den Teilnehmern, wobei von allen positiv hervorgehoben wurde, daß dieser Entwurf offen für vielfältige Nutzungen des Hauses ist. Man war sich aber auch bewußt, daß dies erst ein Vorentwurf sein konnte, da das Bezirksamt wesentliche Materialien (*) – trotz erneuter Nachfrage – immer noch nicht der BI zur Verfügung gestellt hat, was die Arbeit natürlich ungemein erleichtern und beschleunigen würde.

Noch zwei Hinweise:
> Am Sonnabend, den 19.9. findet auf dem Leon-Jessel-Platz das jährliche Kiezfest statt. Die BI ist dort von 13 bis 18 Uhr mit einem Stand vertreten (wie schon am 9. Juli vor dem Schoelerschlößchen selbst).  Wer noch Zeit und Lust hat, am Stand teilzunehmen, möge das per „Kontakt“ mitteilen.
> Das nächste BI-Treffen ist (wie immer am 2. Dienstag im Monat) am 13. Oktober um 19 Uhr.

M. Roeder

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Sep 102015
 

Das selbst organisierte Erwerbslosenfrühstück ging fast routinemäßig über die Bühne. Diesmal kamen noch mehr Gäste als letzte Woche. Auffällig war, dass immer mehr junge Menschen das Frühstücksangebot wahrnehmen und Alleinerziehende oft ihre Kinder mitbringen.

Von 10:00 – 17:00h hat das Bezirksamt das gesamte OG und DG gemietet. Mit einer Transparenzoffensive sollen die Bürger ermutigt werden, mitzureden über Dinge, die im Bezirk geschehen. Da die Mitwirkungs- und Mitentscheidungsrechte der Berlinerinnen und Berliner gegenwärtig sehr beschränkt sind, soll das Bezirksverwaltungsgesetz überarbeitet werden. Ein erster Entwurf wird von Bürgermeister Reinhard Naumann vorgestellt. Leider war bei diesem Entwurf wieder kein Bürger beteiligt. Das war auch die Hauptkritik zahlreicher Besucher. Der Hauptkritikpunkt an dem Entwurf war jedoch der Zeitpunkt, ab wann der Bürger mitwirken soll, der sehr unklar und schwammig definiert wurde. Die Besucher hatten den Eindruck, dass das alte wie der Entwurf des neuen Bezirksverwaltungsgesetz eher die Mitwirkungs- und Mitentscheidungsrechte verhindert oder es durch trickreiche Verwaltungsvorschriften dafür missbraucht werden kann. Die Anwesenden forderten eine „Phase 0″, für die Mitentscheidung der Bürger, bevor amtliches Handeln und Planen beginnt. Weiterlesen »

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