Jul 302015
 

Und wie ist das mit den Kosten für den Innenausbau?

Die Stiftung Denkmalschutz war an den Kosten des Umbaus gescheitert. Bis zum Richtfest am 29.1.2010 waren für die Beseitigung des zweiten OG, den Einbau eines neuen Dachstuhls und die Fassadensanierung von den insgesamt veranschlagten 1,3 Mio. Eu Baukosten 800.000 Eu ausgegeben worden. Für den Innenausbau fehlte es an Geld in Höhe der restlichen 500.000 Eu – und das war das Ende für die Stiftung.

Man fragt sich unwillkürlich: Hatten die denn ohne gesicherte Finanzierung mit dem Bauen angefangen? Die Antwort ist: Ja, das hatten sie, und zwar auf der Grundlage des Geschäftsmodells „Sanierung von Baudenkmälern gegen Verhüllung und Werbung“. Zum Eklat kam es jedoch im September 2009, als im Rahmen der Sanierung des Charlottenburger Tors dort ein 1660 m² großes Bundestags-Wahlplakat der CDU aufgehängt wurde – der damalige Generalsekretär Profalla frohlockte bei der Gelegenheit, es sei das „größte Wahlplakat Deutschlands“. Da fiel dem damaligen SPD-Links-Senat plötzlich der Wildwuchs‘ von Megapostern höchst unangenehm auf, und er ließ flugs die Bauordnung ändern. Damit floß aber kein Werbegeld mehr an die Stiftung, weder vom Charlottenburger Tor noch von der jetzt nicht mehr möglichen Außenwerbung am Schoelerschlößchen – und es war Schluß mit dem Nießbrauch. (Die 100.000-Euro-Spende von Evonik Industries aus Essen, ex-Ruhrkohle AG, vom Januar 2011 half da auch nicht mehr.) Weiterlesen »

Jul 212015
 

…, wenn es um Soziokultur geht, und schon gar nicht, wenn es um Selbstverwaltung geht. In Berlin aber offensichtlich doch.

Für Berliner Politik und Verwaltung ist Soziokultur gleichbedeutend mit Sozialarbeit, und Selbstverwaltung ist für sie ein Kampfbegriff.

Um es vorweg zu sagen, Soziokultur ist keine Sozialarbeit, sondern steht für einen erweiterten Kulturbegriff, und Selbstverwaltung ist Selbstbestimmung, und Bürgerinitiativen sind keine Investoren.

Weit über 500 Soziokulturelle Zentren mit jährlich über 30 Mio. Besucher in Deutschland sind diesem Kulturbegriff verpflichtet und formulieren ihre praktische Arbeit so: Weiterlesen »

Jul 142015
 

Daß das zukünftige Geschick des Schoelerschlößchens nicht unberührt läßt, beweisen nicht nur die jetzt schon 130 Unterschriften von Bürgern unter den Satz Ich unterstütze die Durchsetzung eines selbstverwalteten Soziokulturellen Zentrums im Schoeler-Schlösschen“ – auch die Medien zeigen zunehmendes Interesse an der Entwicklung. Hier ein Überblick über die bisherigen Veröffentlichungen:

Berliner Woche, 13. Mai: Neue Initiative sprengt Ideenwerkstatt zum Schoeler-Schlösschen
Tagesspiegel, 9. Juni: Kein Lottogeld für das alte Schoeler-Schlösschen
Kulturradio vom rbb, 10. und 11. Juni: Wie ein Denkmal ohne Perspektive bleibt und in „Kultur aktuell“: Gespräch zur Zukunft des Schoeler-Schlösschens in Wilmersdorf
Im Westen Berlins, 10. Juli: Bürger wollen Schoeler-Schlösschen betreiben
Berliner Morgenpost, 11. Juli: Streit um das älteste Haus in Wilmersdorf.
Nun hat sich auch das rbb-Heimatjournal für den Herbst angekündigt.

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Jul 102015
 

Gestern, am 9. Juli,  fand unser erster Infotisch von 11 bis 17.30 Uhr vor dem Schoelerschlößchen statt. Da wir auf die Verteilung von Kuchen und Getränken verzichteten, wollte das Ordnungsamt auch nur 14 statt 90 Eu für die Genehmigung haben. Für diesen Sonderpreis durften dann aber auch keine Stühle aufgestellt werden. Weiterlesen »

Jul 072015
 

Die Bürgerinitiative Schoeler-Schlösschen veranstaltet
am Donnerstag, 09. Juli 2015 ihren ersten Infotisch
vor dem Schoeler-Schlösschen
,Wilhelmsaue 126 in 10175 Berlin-Wilmersdorf.
In der Zeit von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr
wird über Ziele der Initiative
und über den aktuellen Stand des Projektes informiert.

Kultur für alle! Weiterlesen »

Jul 072015
 

Wir laden Sie

herzlich ein zu einem Abend mit Fitness fördernder, meditativer Gartenarbeit und geselligem Zusammensitzen in das Schoeler-Schlösschen, Wilhelmsaue 126, 10715 Berlin. Ziel des Abends ist es, den Garten des Schlösschen in neuem Glanz erscheinen zu lassen. Dazu ist es notwendig den Rasen hinter dem Schlösschen zu mähen … 

so hieß es jedenfalls in einer Pressemitteilung des Bezirksamtes vom 21. Juni 2006.

Das ist neun Jahre her – und seitdem hat sich dort einiges getan:

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