Jul 172016
 
Modell König

Modell König

Deutlicher kann man die Geringschätzung des Bezirksamtes gegenüber einer Bürgerinitiative insbesondere der Bürgerinitiative Schoeler-Schlösschen nicht zum Ausdruck bringen. Nach über 12 Jahren Leerstand ließ das Bezirksamt im Vorgarten des Schoeler-Schlösschens einen Schaukasten aufstellen, in dem einige Innenraumfotos hängen und eine Beschreibung der „Bemühungen“ für eine Finanzierung des Innenausbaus.

Die Möglichkeit, dass die BI  in einem Schaukasten ihr Konzept darstellen kann, das bisher  über 1200 Bürgerinnen und Bürgern realisiert haben wollen, wird erst gar nicht in Betracht gezogen. 

Welches Nutzungskonzept das Bezirksamt umsetzen will, erfährt der Bürger nicht. Nur soviel ist bekannt: Eine Trägerschaft durch einen gemeinnützigen Verein, der von  engagierten Wilmersdorfer Bürgerinnen und Bürger gegründet würde, die in Selbstverwaltung ein Soziokulturelles Zentrum realisieren wollen, hat Bezirksstadträtin Dagmar König (u.a. Abteilung Bürgerdienste(?)) eine strikte Absage erteilt.

Die ausgestellten Innenraumfotos zeigen eindeutig eine gesicherte Baustelle. Damit entlarven sie die Begründung des Bezirksamtes, das der BI eine Besichtigung der Räume verweigert, da die Baustelle nicht gesichert sei!

Erst ein Antrag der SPD, der in der BVV am 14.Juli 2016 einstimmig angenommen wurde, forderte das Bezirksamt auf, einen weiteren Schaukasten aufzustellen, in dem die BI ihre Vorstellungen und Pläne der Öffentlichkeit präsentieren kann. Als Vorbild wird die Abteilung Stadtentwicklung von Bezirksstadtrat Marc Schulte genannt, der auf dem Olivaer Platz für die dortige Bürgerinitiative einen Schaukasten in der Größe von 135x 101 cm aufstellen ließ.

Jetzt kann man gespannt sein, wann die „Bürgerdienstleisterin“ König den Schaukasten für die Bürgerinitiative  aufstellen lässt. 

Modell Schulte

Modell Schulte

 

 

Jun 202016
 

Zu dem kulturpolitischen Thema hatte die Fraktion der SPD  am 16.06.2016 in der BVV (Bezirksverordnetenversammlung) für ihre große Anfrage die passende Überschrift gefunden. Und die Anwesenden Bürger auf den engen Folterbänken der Galerie wurden nicht enttäuscht.

Da fragte die SPD bei der Bezirksstadträtin Dagmar König an, ob und wann sie für den Innenausbau des Schoeler-Schlösschen einen Antrag auf Aufnahme in das Denkmalschutz-Sonderprogramm VI bei der Kulturbeauftragten der Bundesregierung, Frau Grütters (CDU)  gestellt hat und warum sie darüber in zwei Sitzungen der BVV nicht berichtete  und sich nicht mit dem Kollegialorgan abgestimmt hat. Und wie hoch denn die bezirklichen Eigenmittel seien und überhaupt, welche Dokumente liegen dem Antrag bei und wann denn der interessierten Öffentlichkeit und der BVV diese Dokumente zur Kenntnis gegeben werden.

Jetzt kam so richtig Leben in die  Bude. Frau König war nicht bereit, diese Fragen zu beantworten. Worauf  SPD und Grüne mit heftigen Vorwürfen reagierten und der Bezirksstatträtin fehlende Transparenz ihres Handels vorwarfen. Weiterlesen »

Sep 142015
 

Die Tage im selbstverwalteten Soziokulturellen Zentrum Schoeler-Schlösschen sind natürlich noch eine fiktive Geschichte. Selbst die Aussagen der mit Klarnamen genannten Personen wurden ihnen in den Mund gelegt. Sie haben es so nicht gesagt, aber sie hätten es so sagen können.

Trotzdem sind die beschriebenen 14 Tage realistische Erzählungen der Tagesabläufe, wie sie in weit über 500 selbstverwalteten Soziokulturellen Zentren täglich so oder so ähnlich vorkommen. Die Darstellungen der Organisations- und Personalstruktur entspricht den tatsächlichen Strukturen vieler selbstverwalteter Zentren.

So oder so ähnlich werden die Tage im selbstverwalteten Soziokulturellen Zentrum Schoeler-Schlösschen ablaufen, wenn es mit Unterstützung der Bürger und der Politik von der Bürgerinitiative Schoeler-Schlösschen realisiert worden ist.

Durch den erweiterten Kulturbegriff der Soziokultur haben sich basisdemokratische Mitsprache- und Entscheidensstrukturen herausgebildet, die die paritätische Besetzung von Frauen und Männern eines Teams voraussetzen. Weiterlesen »

Jun 192016
 

Lag es an den gelegentlichen Schauern, den Fußballspielen im TV  oder an der sparsamen Ankündigung, es fanden  nur ca. 100 Bürger den Weg zum Sommerfest der Linken im Volkspark.  Das hatte allerdings den Vorteil, dass die anwesenden Initiativen ausführliche Gespräche mit den Kandidaten der Linken führen konnten. 

Peter Robin mit seinen politischen Folksongs  und eine Trommelgruppe sorgten u.a. für einen tollen kulturellen  Rahmen des Sommerfestes.

Nach einem Spaziergang zum Schoeler-Schlösschen, sagte Katrin Lompscher (MdA) zu, sich für  die BI Schoeler-Schlösschen einzusetzen, dem sich der Direktkandidat  Marten Wilke anschloss. Weiterlesen »

Mai 302016
 
IMG_1620

Bezirksbüro der SPD

Regelmäßige Treffen der Bürgerinitiative am jeweils dritten Dienstag eines Monats!
Im Bezirksbüro der Abgeordneten Franziska Becker (MdA, SPD)
in der Fechnerstraße 6A, 10717 Berlin-Wilmersdorf

 

Tagesordnung

1.Begrüßung und Vorstellung 

2. Kulturfest vor dem Schoeler-Schlösschen

Im Rahmen einer Öffentlichkeitsoffensive möchten wir ein Kulturfest vor dem Schoeler-Schlösschen veranstalten. Wer an Planung und Durchführung  mitarbeiten möchte ist herzlich eingeladen seine Fantasie, Kreativität, Ideen und sein Organisationstalent einzubringen

3. Gespräch mit Lisa Paus  und Alexander Kaas-Elias  am 24.6.16 

4. Gespräch mit Bürgermeister Reinhard Naumann am 11.7.16

5. Infotisch am  2.7.16 

6. Bericht von der BVV am 14.7.16

7. Organisationsform der BI

8.Verschiedenes 

Sommerpause: Nächstes Treffen am 20.9.16

Apr 262016
 

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

unsere Seite wird mit ehrenamtlichen Engagement moderiert. Deshalb bitten wir um Ihre Geduld, wenn die Freischaltung von Kommentaren nicht unmittelbar erfolgt, da wir nicht   permanent online sind.

Für eine offene, freundschaftliche und respektvolle Diskussionskultur haben wir Regeln erstellt, dies sowohl für unsere Beiträge gelten als auch für Ihre Kommentare:

Grundsätzlich behalten wir uns vor, unangemessene Beiträge zu löschen. Folgende Inhalte werden in jedem Fall, ohne Rücksicht auf den Kontext sowie ohne weitere Ankündigungen gelöscht:

  • Sexistische und pornografische Äußerungen – persönliche Beleidigungen – Drohungen – Verleumdungen – menschenverachtende und diskriminierende Äußerungen zu sexuellen Orientierungen, zu Alter, Geschlecht, Religion, Behinderungen, Herkunft und Nationalität – zu antisemitische, rassistische und volksverhetzende Aussagen – zu Inhalten, die zur Gewalt und zum Hass aufrufen.
  • Geschichtsrelativierende, verschwörungsidiologische oder als Propaganda für verfassungsfeindliche Organisationen dienende Beiträge.
  • Verlinkung mit Seiten, die Inhalte der vorigen Punkte enthalten.
  • Alle Beiträge auf unserer Homepage werden mit den wirklichen, vollständigen Namen der Verfasser veröffentlicht. Die Freischaltung Ihrer Kommentare kann nur erfolgen, wenn auch Sie Ihren wirklichen, vollständigem Namen und die echte E-Mail-Adresse angeben, die wir weder veröffentlichen, noch weiter geben.
  • Kommentare die mit den jeweiligen Beiträgen auf der Homepage nichts zu tun haben, die reine Zustimmungskommentare sind oder schon genannte Argumente lediglich wiederholen.
  • Kommentare die mit den „Ziele der Arbeit“ des selbstverwalteten Soziokulturellen Zentrums Schoeler-Schlösschen nicht vereinbar sind.
  • Kommentare mit personenbezogene oder persönliche Daten wie Adresse oder Telefonnummer, der über die Namensnennung der im Kommentar erwähnten Personen hinaus gehen.

Es besteht kein Anspruch auf Kommentarfreischaltung. Nur diejenigen Kommentare erscheinen, die sich an dieser Netiquette orientieren, die aus „Ziele der Arbeit“ abgeleitet wurde:

Das selbstverwaltete Soziokulturelle Zentrum Schoeler-Schlösschen ergreift für alle und mit allen, die für politische und kulturelle Chancengleichheit und Selbstbestimmung arbeiten und setzt sich für alle Bestrebungen zur Emanzipation und Partizipation ein, für Völkerverständigung, Frieden und Abrüstung, Umweltschutz und eine gerechte Welt.

 

 

 

Mrz 082016
 

Die Bürgerbewegung  campact,  mit 1.773.510 Mitgliedern, hat auf ihrer Homepage 10 Dinge aufgeführt, die Sie über AfD wissen sollten und über ihre Meinung zu Kunst und Kultur.

Was sagt die AfD zu Kunst und Kultur?

“Museen, Orchester und Theater sind in der Pflicht, einen positiven Bezug zur eigenen Heimat zu fördern. Die Bühnen des Landes Sachsen-Anhalt sollen neben den großen klassischen internationalen Werken stets auch klassische deutsche Stücke spielen und sie so inszenieren, dass sie zur Identifikation mit unserem Land anregen.” (Wahlprogramm AfD Sachsen-Anhalt, S. 24)

Einordnung der Positionen: Im Grundgesetz ist verankert: “Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.” Die AfD nimmt es damit nicht so genau und will dem Kunst- und Kulturbetrieb vorschreiben, was ins Programm kommt. Die letzte Partei, die Theatern Inhalte vorschrieb, war die SED in der DDR. Die AfD nennt dieses Vorgehen “Identitätsstiftende Kulturpflege” – und begibt sich damit weit ins rechte Feld der identitären Bewegungen und rechtspopulistischen Parteien. Weiterlesen »

Durch die weitere Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen finden Sie hier...

Gemäß der EU-Richtlinie 2009/136/EG - die noch immer nicht in deutsches Recht übertragen wurde - sehen wir uns verpflichtet, Sie von der Benutzung von Cookies auf dieser Webseite zu informieren.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surfergebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Betrachten Sie dies als Information gem. § 15 Abs. 3 Telemediengesetz (TMG). Wir werden Ihnen diese Information nach Ablauf von 6 Wochen [oder falls Sie die Cookies auf Ihrem Computer gelöscht haben] erneut als Erinnerung präsentieren.

Bitte haben Sie Verständnis für diese Maßnahme.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Impressum.

Schließen