Jun 052019
 

Liebe Untstützerinnen und Unterstützer,

unser nächstes Initiativen-Treffen findet in neuen Räumen an anderem Ort statt, wozu wir Euch alle herzlich einladen:

Haus der Nachbarschaffft

Straße am Schoelerpark 37, 10715 Berlin

Montag, 17 Juni 2019 – 19 bis 21 Uhr

Der Umzug wurde nötig, das wir zu unserem Bedauern die Räume des Wahlkreisbüros von Franziska Becker nicht mehr nutzen können. Angesichts fehlender Tagungsräume für zivilgesellschaftliche Akteure im Kiez, danken wir Franziska Becker, dass wir über 1,5 Jahre mit ihr in den Räumen unentgeltlich tagen durften.

Nach über vier Jahren BI Schoeler-Schlösschen und 4.000 Unterstützer*innnen lädt die Kulturverwaltung Anwohner*innen zum gemeinsamen Dialog ins Schoeler-Schlösschen ein (s. Link. Einladung Werkstattgespräche)

Nach den uns bisher vorliegenden Informationen plant die Bezirksverwaltung, dass im Schoeler-Schlösschen ein Kunst- und Ausstellungshaus unter bezirklicher Leitung realisiert werden soll, anstatt das von uns geforderte selbstverwaltete Soziokulturelle Zentrum mit unabhängiger Programmgestaltung und Leitung.

Wir werden trotzdem hingehen, um unsere Konzeption politisch und inhaltlich zu vertreten. Wir bitten alle Unterstützer*innen, sich an den Werkstattgesprächen zu beteiligen. Damit wir Euch weitere Informationen zu den Treffen zukommen lassen können, bitten wir um umgehende Teilnahme-Bestätigung:

  1. Werkstatt am Samstag, 15. Juni 2019 , 11 – 15 Uhr
  2. Werkstatt am Samstag, 29. Juni 2019, 11 – 15 Uhr

 Bei unserem Initiativen-Treffen am 17.Juni werden wir über das Ergebnis des ersten Werkstattgesprächs beraten und die Frage klären, wie es mit unserer BI weitergehen soll. Weiterer Tagesordnungspunkte ergeben sich aus der Bewertung des Werkstattgesprächs.

Wir würden uns freuen, Euch zahlreich in den neuen Räumen im Volkspark begrüßen zu können..

Mit nachbarschaftlichen Grüßen
Rainer Wittek
Sprecher der BI

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mai 132019
 

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

die selbstverwalteten Soziokulturellen Zentren haben bereits vor 40 Jahren mit Podiumsdiskussionen zur Stadtentwicklung  dazu beigetragen, dass Wohnen und wachsende Stadt bei den Stadtbewohner*innen öffentlich diskutiert wurde. Heute ist es ein selbstverständliches Thema der Programmangebote und unzählige Bürgerinitiativen in Deutschland, ja man kann sagen in der Welt, fordern von der Politik, dass endlich ein Paradigmenwechsel in der Stadtentwicklung stattfindet. Von der „autogerechten Stadt“ zur „menschengerechten Stadt“, dem haben sich auch ein Netzwerk  in Wilmersdorf verschrieben. Das Initiativen-Netzwerk besteht bisher aus den Initiativen Friedrich-Wilhelm-Platz, Um den Leon-Jessel-Platz, Breitenbachplatz, Bundesplatz und Wilmersdorfer Mitte. Die Initiativen haben sich gegen eine Beteiligung der BI Schoeler-Schlösschen ausgesprochen, da sie klar verkehrspolitisch ausgerichtet sind!

Zu einer „menschengerechten Stadt“ gehört neben einer kulturellen Infrastruktur  angemessener und bezahlbarer Wohnraum für die Einwohner*innen. Bei dieser vorrangigen Aufgabe  haben die Stadtpolitiker*innen aller Couleur versagt.   Char.-Wilm wird nur noch mit überteuerten Eigentumswohnungen verdichtet, Mieter von Investoren mit rücksichtslosen Mieterhöhungen, Hausabriss und Verdrängungen (jeder vierte Umzug) bedroht. Dagegen haben am 11.5. siebzehn Mieten-Initiativen und Hausgemeinschaften einen Kiezspaziergang durchgeführt, um  gegen diese Entwicklung zu protestieren. Alexandra Elgert vom Freundeskreis Fechnerstr. 7  zeigte sich enttäuscht von nur 100 Personen, die am Kiezspaziergang teilnahmen, obwohl mehr als 1.000 Menschen betroffen sind. Aber die Initiativen bleiben dran.

Am 18.Mai 2019 findet auf dem Jesselplatz das Europa-Kiezfest statt (www.jessel-kiez.de). Da alle Stände ausgebucht waren, werden wir mit umgehängten Plakaten mobile Werbung für unsere Konzeption machen und weitere Unterschriften für den Einwohnerantrag sammeln. Die geforderten 1.000 Unterschriften haben wir längst erreicht,  sammeln aber zur Sicherheit weiter. Es wäre prima, wenn Ihr vorbeischauen würdet und/oder bei unserer mobilen Werbung mitmachen könntet.

Es liegt uns ein Gesprächsangebot von der Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz (SPD) vor, das wir natürlich annehmen werden. Das Gespräch soll im Schoeler-Schlösschen stattfinden. Darüber und über den Termin und was sonst noch ansteht, werden wir bei unserem nächsten Initiativen-Treffen reden, wozu Franziska Becker und wir herzlich einladen:

 Montag, 20. Mai 2019, 19 bis 21 Uhr, wie immer im Wahlkreisbüro der SPD, Fechnerstr. 6A 

Mit nachbarschaftlichen Grüßen

Rainer Wittek, Sprecher der BI

 

Klarstellung: Unsere BI ist überparteilich.  Franziska Becker  gibt uns lediglich die Möglichkeiten, in ihrem Wahlkreisbüro zu tagen, da für Bürgerinitiativen wenig Möglichkeiten bestehen in Wilmersdorf Räume unentgeltlich zu nutzen. Dieser Mangel wäre mit einem  selbstverwalteten Schoeler-Schlösschen beseitigt, da unsere Planung drei Gruppenräume für Bürgerinitiativen vorsieht. Selbstverwaltete Soziokulturellen Zentren, davon gibt es 500 in Deutschland, werden gerade wegen ihrer parteipolitisch unabhängigen, aber politischen Programmvielfalt besucht.  Obwohl wir uns in gemieteten Räumen der SPD treffen, die übrigens von unseren Steuern bezahlt werden,  hat sich die Fraktion der SPD in der BVV  bisher nicht für unser Nutzungskonzept entschieden.

 

 

 

Apr 092019
 

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer und die es werden wollen,

erst einmal herzlichen Dank für das zahlreiche Erscheinen bei der Eröffnung des Schoeler-Schlösschens durch die Kulturverwaltung. In der Eröffnungsrede von Bezirksstadträtin Schmitt-Schmelz wurde unsere BI  mit keinem Wort erwähnt. Die geringe Wertschätzung, die unsere BI seit über 3,5 Jahren von der Kulturverwaltung und Politik erfährt, wurde mit dieser Rede zum widerholten Male bestätigt. Wir fragen uns, für wen macht die Verwaltung eigentlich ihre Arbeit ? Welche (parteipolitischen?) Interessen vertritt sie?  Die der Wilmersdorfer*innen sicher nicht. Aber auch die SPD und die Grünen muss man fragen, warum sie eine BI mit bisher über 3.700 Unterstützer*innen einfach ablehnen. Obwohl eine Selbstverständlichkeit in der Demokratie, findet kein Diskurs über eine nachhaltige Lösung für den Bezirk mit den Einwohner*innen statt. Selbst SPD und die Grünen beanstanden nicht, auf welch bedenklich intransparentem und niedrigem Demokratie-Niveau das Verfahren gegen unsere BI, also den Souverän, stattfindet.

Es ist zu befürchten, dass die provisorische Nutzung des Erdgeschosses (Kunsthaus für alle) die Vorwegnahme der späteren Nutzung darstellt. Das wird an den Vorgaben für einen angekündigten Workshop deutlich, der, “wenn wir Glück haben”, so Frau Schmitt-Schmelz, vor den Sommerferien stattfinden soll. Alle Einwohner*innen dürfen dann mit “externer professioneller Moderation” darüber diskutieren, was die Verwaltung vorgibt, nämlich ein Ausstellungshaus mit einem Kaffee-und Kuchenangebot unter bezirklicher Leitung! In Char.-Wilm. nennt die “politische Klasse” dies “Bürgerbeteiligung”. Wir gehen trotzdem hin, um unsere Konzeption zu vertreten.

Darüber wollen wir reden und über unser Sommerfest am 10. August 2019, Arbeitstitel “Schoesch-Wiese”, zu dem wir alle  Bürgerinitiativen in Charlottenburg- Wilmersdorf einladen werden. Wer an den Fest-Vorbereitungen teilnehmen möchte, die/den laden Franziska Becker und wir herzlich ein zu unserem nächsten Initiativen-Treffen am

Montag, 15. April 2019, 19 bis 21 Uhr

wie immer im Wahlkreisbüro der SPD, Fechnerstr. 6 a, 10717 Berlin

Mit nachbarschaftlichen Grüßen

Rainer Wittek

Sprecher der BI

Nachtrag

Handzettel anbei, den wir bei der Eröffnung verteilt haben.

Wir entnehmen den zahlreichen Mails, die uns erreichten, dass v

iele Besucher*innen  das Schoeler-Schlösschen mit großer Verärgerung verlassen haben. Stellvertretend dafür ein Mail an die Bezirksstadträtin von Ursula Brümann.

 

Sehr geehrte Frau Bezirksstadträtin Schmitt-Schmelz!

Sie haben heute die Ausstellung „Maske“ im Schoeler-Schlößchen eröffnet. Unter den Anwesenden waren viele Mitglieder der Bürgerinitiative, die sich seit 3 1/2 Jahren vergeblich bemüht hat, ihr Konzept für eine selbstverwaltete Kultureinrichtung im Schoelerschlößchen verwirklichen zu können.

Daß Sie mit keinem Wort in Ihrer Eröffnungsansprache  die Existenz und Programmvorarbeiten  dieser von 3700 Bürgern im Bezirk unterstützten Bürgerinitiative auch nur erwähnten, nenne ich mit einem Wort einfach nur: Schäbig! Erbärmlich!

Mit „hochachtungsvollen“ Grüßen aus der „Untertanenzeit“
Ursula Brümann
Von meinem iPad gesendet

 

Mrz 172019
 

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer und die es noch werden wollen,

auf der Kulturausschusssitzung vom 12.3.19 teilte Bezirksstadträtin Schmitt-Schmelz (SPD) mit, dass das Erdgeschoss des Schoeler-Schlösschens für Ausstellungen hergerichtet werden soll. Sechs Künstler haben die Möglichkeiten ab 31. März ihre Werke auszustellen. Im Begleitprogramm sind Künstlergespräche, Lesungen, Sonderveranstaltungen und Zeichenkurse geplant.

Nach 16 Jahren Leerstand ist diese Zwischenlösung zu begrüßen. Da die Bezirksstadträtin bereits mehrmals äußerte, dass sie aus dem Schoeler-Schlösschen ein Ausstellungshaus mit kleinem gastronomischen Angebot unter bezirklicher Leitung machen möchte, ist die Zwischenlösung offensichtlich eine Vorwegnahme des späteren Angebotskonzeptes.

Irgendwann sollen dann Werkstattgespräche mit den Bürger*innen statt finden, um über die Vorgaben der Verwaltung zu diskutieren.

Darüber wollen wir am Montag reden und über die Einreichung unseres Einwohnerantrags. Dazu haben wir Jasmin Dulich von der BI Fasanenplatz eingeladen, der über seine Erfahrung berichten wird, wie die Verwaltung mit einem Einwohnerantrag umgeht.

Franziska Becker (MdA, SPD) und die BI laden zum nächsten Initiativentreffen ein

 

Montag, 18.03.2019, 19 bis 21 Uhr

Wahlkreisbüro von Franziska Becker,

Fechnerstr. 6A, 10717 Berlin

 

Mit nachbarschaftlichen Grüßen

Rainer Wittek

 

 

 

Feb 122019
 

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

jeden 3. Montag des Monats findet unser turnusmäßiges Treffen statt. Mit dem Treffen am 25.2.2019 machen wir eine Ausnahme. Die machen wir jedoch gerne. Besucht doch der Regierende Bürgermeister Michael Müller seine Genossin Franziska Becker am 19.2.2019, ab 19 Uhr, wofür am 18.2.2018 ihr Wahlkreisbüro für den großen Besucherandrang vorbereitet wird.

Schon im März 2016 haben wir mit dem Beitrag auf unserer Homepage unter dem Titel “Kulturpflege der AfD?“ darauf hingewiesen, dass diese Partei die im Grundgesetz verankerte Freiheit für Kunst, Wissenschaft, Forschung und Lehre nicht so eng sieht. Die erwarteten Hasskommentare und Drohanrufe auf den Beitrag blieben nicht aus.

Jetzt sitzen sie in allen Parlamenten und greifen das Grundgesetz an mit der Forderung einer “Renationalisierung“ der Kultur, womit sie die Kulturinstitutionen allgemein auf völkische Linie bringen wollen, wenn sie die Macht dazu hätten. Sie polemisiert u.a. immer häufiger und aggressiver gegen die Landeszuschüsse für ca. 540 Soziokulturelle Zentren in Deutschland mit (partei-) unabhängiger Programmgestaltung und eigener Trägerschaft.

Alles was der AfD politisch nicht passt wird als „linksversifft“ oder „linksterroristische Sumpfkultur“ bezeichnet. Ausdrücke, aus denen die tiefe Verachtung für Andersdenkende spricht.

Diese verbale Verrohung des gesellschaftlichen Diskurses wollen Kunst- und Kulturschaffende aus ganz Deutschland nicht mehr hinnehmen. In der bundesweiten Initiative “Die Vielen“ wehren sie sich gegen den Versuch der Rechtspopulist*innen, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. In Berlin haben sich die große Mehrheit der Kultureinrichtungen angeschlossen. Das Ziel des eingetragenen Vereins mit Sitz in Berlin ist die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.

Alles Ziele, für die selbstverwaltete Soziokulturelle Zentren seit fas 50 Jahren offensiv Kulturangebote machen, die auch in unserer Konzeption detailliert formuliert werden. Die Zentren sind ein Bollwerk gegen Hass, Ausgrenzung und Ausländerfeindlichkeit geworden. Bereits 3.500 Bürger*innen fordern für Wilmersdorf, dass so ein Kulturzentrum im Schoeler-Schlösschen entstehen soll.

Hiermit laden Franziska Becker und die BI alle Unterstützerinnen und Unterstützer und die es noch werden wollen zum

nächsten Initiativentreffen ein am 25.2.2019 , 19 bis 21 Uhr, wie immer im Wahlkreisbüro der SPD, Fechnerstr. 6A, 10717 Berlin

mit nachbarschaftlichen Grüßen

Rainer Wittek

Sprecher der BI

 

Nachtrag: Am 19.Mai sollen bundesweit Demonstationen für ein „ Europa der Vielen“ in mehreren Städten stattfinden. Wir sind dabei !

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